In Anbetracht immer günstiger werdender aktueller Objektive, die zudem auch hohen qualitativen Ansprüchen genügen und für ihre digitalen Systeme gerechnet wurden, stellt sich die berechtige Frage - warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen, technisch überholte Objektive aus den analogen Zeiten der Fotografie an aktuelle Digitalkameras zu adaptieren? Dazu gibt es mehrere mögliche Antworten, die sicherlich einfachste und für mich auch wichtigste ist - es macht Spaß. Natürlich wurden auch im letzten Jahrhundert schon qualitativ hochwertige und lichtstarke Linsen hergestellt, das steht außer Frage. 

 Update Februar 2021. Auch weiterhin freue ich mich, wenn ich ein günstiges, aber überraschend gutes Objektiv in die Finger bekomme. Dann ist es auch nicht so schlimm, wenn ich es am Rheinufer in den Sand fallen lasse (oder in Wacken im Matsch versenke wink).  Allerdings, je mehr Objektive ich an meine Kameras schnalle - aktuell sind das eine Fuji X-T2 und eine Sony A7R II - , desto deutlicher kristallisiert sich heraus, dass es vor allem die Olympus Zuikos sind, die meine Vitrine füllen und die zum Bleiben gezwungen werden. Das ist rein subjektiv, anderen geht es mit Nikkoren oder den Rokkoren so, hier sind es eben die meist vergleichsweise kleinen, haptisch hervorragenden und mit der angenehmen "Fokus-Drehrichtung" ausgestatteten Zuikos. 

Die Bildqualität, und dessen sollte man sich bewusst sein, ist bei so vielen alten Objektiven auf einem faszinierend hohem Niveau, dass, gepaart mit den unglaublichen Möglichkeiten aktueller Bildbearbeitungssoftware, es beim finalen Bild kaum noch möglich sein dürfte, das verwendete Objektiv zweifelsfrei zu identifizieren. Vielleicht gibt es Pixelpeeper oder Bokeh-Fetischisten, die das können, ich aber nicht.

Ich peepe keine Pixel und Bokeh ist in meiner Welt nicht so wichtig.

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